Durchblutungsstörungen: Erfolgreiche Behandlung mit Stammzellen aus Fett

Studie belegt Heilpotential von Stammzellen bei peripheren Gefäßerkrankungen

Wien (15.3.2017) — Amerikanische Wissenschaftler fanden heraus, dass Stammzellen aus Fettgewebe eine wirksame Möglichkeit zur Behandlung von Durchblutungsstörungen an Armen und Beinen darstellen. Im Rahmen ihrer kürzlich in der Fachzeitschrift Stem Cell Research veröffentlichten Studie wurden 10 Patienten mit peripheren Gefäßerkrankungen infolge von Diabetes oder Arteriosklerose erfolgreich mit Stammzellen behandelt. Die Stammzellen wurden aus dem körpereigenen Fettgewebe der Patienten gewonnen.

Arteriosklerose ist die häufigste Ursache für die Entwicklung peripherer Gefäßleiden, dicht gefolgt von Diabetes. Ablagerungen bedingt durch die Grunderkrankung führen zu Verengungen oder Verschlüssen in den Blutgefäßen von Armen oder Beinen sowie chronischen Wunden, die im Endstadium schlimmstenfalls sogar eine Amputation der betroffenen Gliedmaße erforderlich machen können.

„Vom erheblichen regenerativen Potential der Stammzellen profitieren offenbar besonders Patienten, die an degenerativen Erkrankungen leiden. Zu diesen gehört auch die periphere Verschlusskrankheit“, erklärt DDr. Karl-Georg Heinrich, auf dem Gebiet der regenerativen und ästhetischen Medizin tätiger Arzt. In seiner Ordination DDr. Heinrich in Wien werden körpereigene Fettstammzellen zur Behandlung von Durchblutungsstörungen und anderen chronischen Problemen, z.B. Arthrose, eingesetzt.

Diese Stammzellbehandlungen erfolgen ambulant im Rahmen eines Eingriffs unter örtlicher Betäubung. Aus einer kleinen Menge an abgesaugtem Körperfett des Patienten wird „Stromal Vascular Fraction“ (SVF) gewonnen, darin ist ein hoher Anteil an mesenchymalen Fettstammzellen („Adipose-Derived Stem Cells“, ADSCs) enthalten. Je nach Ausgangssituation können Wiederholungen der Behandlung sinnvoll sein.

Den Studienteilnehmern wurde SVF-Suspension in die von Durchblutungsstörungen und chronischen Wunden betroffenen Beine und Füße injiziert. Als Folge konnte eine wesentliche Linderung der sogenannten Schaufensterkrankheit (Claudicatio intermittens) festgestellt werden, die bei Durchblutungsstörungen der Beine starke Schmerzen verursacht. Beim Großteil der Patienten trat zusätzlich eine verstärkte Gefäßneubildung und eine verbesserte Wundheilung ein.

Wichtig scheint zu sein, die Behandlung derartiger Leiden mit körpereigenen Stammzellen in möglichst frühen Krankheitsstadien zu beginnen.

„Natürlich gibt es keine Garantie auf Heilung, aber es erstaunt schon, welch erhebliches therapeutisches Potential die Stammzellen bzw. das SVF-Zellgemisch haben“, sagt DDr. Heinrich, der als einer der ersten Ärzte Europas Therapien mit körpereigenen Fettstammzellen des Patienten durchgeführt hat. „Nicht nur Gelenkabnutzungen und Durchblutungsstörungen, auch andere chronische Krankheitszustände können heute schon mittels Stammzellen behandelt werden.“ Vor allem bei autoimmunologischen Krankheiten werden körpereigene Fettstammzellen mit vielversprechenden Erfolgsaussichten genutzt. Auch bei Sklerodermie- und Morbus-Crohn-Patienten konnte in Studien durch Behandlung mit körpereigenen Stammzellen eine Steigerung der Lebensqualität erzielt werden.

Weitere Informationen: http://stammzelltherapie-wien.com/

Kontakt:
Ordination DDr. Heinrich
Ansprechpartner: Herfried Wagner
E-Mail: info@ddrheinrich.com
Web: https://ddrheinrich.com/
Tel.: +43 1 532 18 01

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