Stammzelltherapie bei Herz- und Gefäßerkrankungen (neuartige Therapie)

Auf einen Blick

  • OP-Dauer: 30 Minuten bis 2 Stunden (ambulant)
  • Narkose: Ausschließlich örtliche Betäubung (Tumeszenzanästhesie)
  • Voruntersuchungen: Bluttest, weitere Untersuchungen abhängig von individuellem Gesundheitszustand
  • Kontrolltermine: Nach individueller Vereinbarung

Jetzt unverbindlich informieren

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in der westlichen Welt auf dem Vormarsch. Auf kaum jemanden trifft keiner der Risikofaktoren wie Nikotinkonsum, Übergewicht, Diabetes, geringe körperliche Aktivität und familiäre Vorgeschichte zu. Auch Erkrankungen der Gefäße und Lymphe (u.a. Aneurysmen, Sklerose, Lymphödeme) haben oft gravierenden Einfluss auf die Lebensqualität der Betroffenen.

Falls das Risiko dieser Krankheiten überhaupt abschätzbar ist, sind herkömmliche medizinische Hilfestellungen meist mit langwierigen Eingriffen, zahlreichen Nebenwirkungen und postoperativen Beeinträchtigungen verbunden. Durch medikamentöse Therapien und Eingriffe ist zudem häufig nur eine Linderung der Symptome der Erkrankung möglich.

Die Stammzelltherapie mit aus dem Eigenfett des Patienten gewonnenen Stammzellen, sogenannten mesenchymalen Stammzellen (MSC), bietet vielversprechende Ansätze zur Behandlung von Erkrankungen von Herz und Gefäßen, die den Betroffenen sowohl in der Nachsorge als auch präventiv die Strapazen und Gefahren von Krankheit und gewöhnlicher Therapie ersparen könnten.

Schutz und Regeneration

Stammzellen aus Körperfett haben das Potential, zur Regeneration und Neubildung von Gefäßen beizutragen. Dadurch können alte, geschädigte oder durch Zelltod bereits verloren gegangene Zellen ersetzt werden.

Obwohl zurzeit noch keine ausreichenden Daten vorliegen, um die Behandlung mit körpereigenen Stammzellen aus Fett generell bei Vorliegen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu empfehlen, mehren sich die ermutigenden Hinweise in vielen Studien. Stammzellen sind aber kein Allheilmittel.

Ich habe immer viel an der frischen Luft unternommen, doch seit meinen Knieschmerzen waren uneingeschränkte Wandertouren nicht mehr möglich. Dann habe ich von der Therapie mit Stammzellen bei DDr. Heinrich gehört und mich für eine Kniebehandlung mit meinen Stammzellen entschieden. Danach konnte ich eine ständige Besserung feststellen. Vor allem beim Gehen und Stiegensteigen merkte ich rasche Fortschritte.

Josef Schlechter, 67 Jahre

In meinem Frisiersalon bin ich ständig auf den Beinen. Das hat meine Knie belastet und ich litt unter Schmerzen. Ich wollte eine Operation vermeiden und entschied mich deshalb für die Behandlung mit Fettstammzellen. Jetzt fahre ich wieder ohne Schmerzen Ski und Rad. Ich kann die Ordination DDr. Heinrich nur weiterempfehlen!

Karl „Charly“ Josef Plasil, OSSIG hairstyle & beauty

Meine Schmerzen in Hüfte und Knie haben sich mit der Zeit so stark verschlimmert, dass ich mich im Alltag nicht mehr frei bewegen konnte. Ich habe durch Zufall von der Stammzellenbehandlung in der Ordination von DDr. Heinrich erfahren und mich dafür entschieden. Das Ordinationsteam hat mich bestens betreut und sehr freundlich umsorgt. Jetzt bin ich wieder beweglich und kann sogar wieder schmerzfrei Schuhe binden.

Josef Auer, 55 Jahre

Einige Jahre lang litt ich phasenweise unter Knieschmerzen beim Stiegensteigen und bei Körperbewegungen. Ich konnte wegen er Arthrose keine Turnübungen mehr machen. Dann erfuhr ich von der Stammzellbehandlung für schadhafte Gelenke. Die Schmerzschübe sind bis jetzt nicht wieder aufgetreten. Ein paar Tage nach dem Eingriff hatte ich ein gutes Gefühl und die Kniegeräusche sind inzwischen fast weg. Danke DDr. Heinrich für diese Verbesserung meines Wohlbefindens.

Christa Sandner

Ich konnte wegen starker Knieschmerzen nur noch auf Krücken gehen. Die Einschränkung im täglichen Leben und bei der Gartenarbeit belastete mich sehr. Dank der Stammzellbehandlung komme ich jetzt oft ohne Krücken aus und kann auf Schmerzmedikamente verzichten! DDr. Heinrich und sein Team betreuten mich rundum zuvorkommend und besonders professionell.

Erich Tury, 73 Jahre

Bisher war es notwendig, körpereigene Stammzellen aufwendig aus Knochenmark und Muskelgewebe zu gewinnen und im Labor künstlich zu vermehren. Mittlerweile ist bekannt, dass jeder Mensch mit seinem Fettgewebe über einen reichen Vorrat an mesenchymalen Stammzellen verfügt und auf die Vermehrung der Stammzellen vor der Applikation verzichtet werden kann.

Die Gewinnung der Stammzellen erfolgt aus einer kleinen Menge Eigenfett, die minimalinvasiv mit feinen Mikrokanülen in örtlicher Betäubung abgesaugt wird. Unmittelbar darauf werden die Stammzellen dem Körper zugeführt, wo sie ihre regenerative Wirkung entfalten. Der Patient ist nach der Behandlung voll mobil und kann zum gewohnten Alltag zurückkehren.

Jetzt Beratungstermin oder Skype-Info vereinbaren

  • Conrad, C., Niess, H., Huss, R. et al.: Multipotent mesenchymal stem cells acquire a lymphendothelial phenotype and enhance lymphatic regeneration in vivo. In: Circulation 119. 20. Januar 2009, S. 281–289, Epub 31. Dezember 2008.
  • Gao, L., Bledsoe, G., Yin, H. et al.: Tissue kallikrein-modified mesenchymal stem cells provide enhanced protection against ischemic cardiac injury after myocardial infarction. In: Circ J 77. Nr. 8, 2013, S. 2134–2144, Epub 21. Mai 2013.
  • Granel, B., Daumas, A., Jouve, E. et al.: Safety, tolerability and potential efficacy of injection of autologous adipose-derived stromal vascular fraction in the fingers of patients with systemic sclerosis: an open-label phase I trial. In: Ann Rheum Dis. 11. August 2014, Epub vor dem Druck.
  • Jui, H.-Y., Lin, C.-H., Hsu, W.-T. et al.: Autologous mesenchymal stem cells prevent transplant arteriosclerosis by enhancing local expression of interleukin-10, interferon-γ, and indoleamine 2,3-dioxygenase. In: Cell Transplant 21. Nr. 5, 2012, S. 971–984, Epub 22. März 2012.
  • Lee, J.S., Hong, J.M., Moon, G.J. et al.: A long-term follow-up study of intravenous autologous mesenchymal stem cell transplantation in patients with ischemic stroke. In: Stem Cells 28. Nr. 6, Juni 2010, S. 1099–1106.
  • Perin, E.C., Sanz-Ruiz, R., Sánchez, P.L. et al.: Adipose-derived regenerative cells in patients with ischemic cardiomyopathy: The PRECISE Trial. In: Am Heart J 168. Nr. 1, Juli 2014, S. 88–95.e2, Epub 5. April 2014.
  • Rehman, J., Traktuev, D., Li, J. et al.: Secretion of angiogenic and antiapoptotic factors by human adipose stromal cells. In: Circulation 109. Nr. 10, 16. März 2004, S. 1292–1298. Epub 1. März 2004.
  • Riera Del Moral, L., Aramburu, C.L., García, J.R. et al.: Experimental model for coadjuvant treatment with mesenchymal stem cells for aortic aneurysm. In: Am J Stem Cells 1. Nr. 3, 2012, S. 174–181, Epub 30. November 2012.
  • Vono, R., Spinetti, G., Gubernator, M., Madeddu, P.: What’s new in regenerative medicine: split up of the mesenchymal stem cell family promises new hope for cardiovascular repair. In: J Cardiovasc Transl Res 5. Nr. 5, Oktober 2012, S. 689–699, Epub 11. August 2012.

Diese Seite dient einzig Informationszwecken und stellt keine medizinische Beratung dar. Es wird ausdrücklich kein Heilversprechen gegeben. Stammzelltherapie ist ein neuartiges, experimentelles Verfahren, das weltweit erst seit kurzem angewandt wird und zu dem daher die für ein anerkanntes Verfahren notwendigen Langzeitstudien und verlässlichen Dokumentationen zu Erfolgen, Risiken und Nebenwirkungen noch nicht vorliegen.

Die Rechtsvorschriften betreffend Stammzelltherapien und die Durchführung experimenteller Therapien sind weltweit unterschiedlich. In unserer Ordination in Österreich führen wir ausschließlich die nach der hier geltenden Rechtslage zulässigen Behandlungen durch. Für andere Behandlungen verfügen wir im Rahmen unseres Kooperationsnetzwerks über weltweite Kontakte und können bei der Auswahl spezialisierter medizinischer Einrichtungen im Ausland unterstützen.

Ihre Nachricht an uns

Letzte Aktualisierung: