Können Stammzellen bei Morbus Crohn helfen?

Eine Patientin fragt an:

Bei mir wurde Morbus Crohn diagnostiziert – kann Stammzelltherapie auch bei Morbus Crohn helfen?

Die Diagnose Morbus Crohn wird oft erst nach längerer Leidensgeschichte gestellt, nachdem wiederkehrende starke Bauchschmerzen und Durchfall zu einer Vielzahl von Arztbesuchen geführt haben. Ebenso wie Colitis ulcerosa ist Morbus Crohn eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Darms, deren genaue Ursache bis dato unklar ist. Es scheint eine allergisch-autoimmunologische Fehlreaktion des Immunsystems vorzuliegen. Meist werden die Symptome schubweise unter Eindruck von Stress, seelischer Belastung oder durch bestimmte Nahrungsbestandteile ausgelöst.

Alleine in Österreich sind schätzungsweise 20.000 bis 30.000 Menschen von Morbus Crohn betroffen. Die herkömmliche Therapie ist alles andere als angenehm. Sie reicht von einer durchgehenden Einnahme entzündungshemmender Medikamente wie Cortison in Kombination mit einer drastischen Umstellung der Ernährung bis hin zu operativen Eingriffen, bei denen in schweren Verlaufsformen die betroffenen Teile des Darms entfernt werden müssen.

Stammzellentherapie bei entzündlichen Darmerkrankungen

Etliche Studien wecken die Hoffnung, endlich eine Alternative zur herkömmlichen Behandlung gefunden zu haben. So ist Wissenschaftlern in einem experimentellen Versuchsansatz mit Mäusen der Nachweis gelungen, dass eine Therapie mit adulten Stammzellen bei Morbus Crohn sehr effektiv helfen kann.

Die Vermutung liegt nahe, dass sich diese Ergebnisse auch auf den Menschen übertragen lassen, was mittlerweile auch durch Studien an menschlichen Probanden belegt wurde. Internationale klinische Studien zeigen, dass körpereigene Stammzellen vor allem bei autoimmunologisch bedingten Erkrankungen helfen können. Auch der klinische Alltag in auf Stammzellen spezialisierte Behandlungszentren belegt dies seit Jahren: So setzen wir in meiner Ordination seit mehreren Jahren körpereigene Stammzellen in der Therapie von entzündlichen Darmerkrankungen ein.

Ein wesentlicher Punkt bei der Wirkung scheint die Dosis und die Frequenz der Stammzellgaben zu sein. Je schwerer die Erkrankung, desto höhere Dosen sollten gegeben werden und desto eher sind Therapiewiederholungen ratsam.

Somit besteht die Hoffnung, auf Cortison und operative Eingriffe bald verzichten zu können bzw. solche Maßnahmen nur ganz kurz, während eines akuten Schubes einsetzen zu müssen. Da Stammzellen ganz allgemein eine Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes der Patienten/innen bewirken können, würde man so den Körper in seinem Kampf gegen die Krankheit unterstützen, statt nur Symptome zu behandeln.

Ich halte Sie jedenfalls in meinem Blog auf dem Laufenden.

Ihr DDr. Heinrich

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Sportverletzungen mit Stammzellen aus Fett behandeln

Regenerative Therapie mit körpereigenen Stammzellen als Alternative zu operativen Eingriffen – Studien belegen hohes therapeutisches Potential von Stammzellen aus Körperfett

Wien (24.2.2016) — Weltweit werden zahlreiche Studien über das regenerative Potential von Stammzellen aus Körperfett durchgeführt. Im Rahmen der kürzlich veröffentlichten Doppelblindstudie ADIPOA aus Würzburg und Montpellier wurden 18 Patienten/innen mit Kniegelenksarthrose (Gonarthrose) erfolgversprechend mit körpereigenen (autologen) Stammzellen behandelt.

Gerade in der Skisaison sind auch Sportunfälle wieder ein Thema. Täglich wird von neuen Unfällen auf der Piste berichtet. Lange Genesungszeiten und Schmerzen sind die Folge. Die neuen Therapien mit körpereigenen Stammzellen erscheinen zur Behandlung von Knorpelschäden und Verletzungen von Knochen, Gelenken und Muskeln sehr vielversprechend. Stammzellen sollen dabei eine Regeneration der geschädigten Körperteile bewirken.

„Verletzungen von Gelenken und anders bedingte Gelenksabnutzungen, die noch nicht allzu weit fortgeschritten sind, scheinen aus einer Stammzellbehandlung den größten therapeutischen Nutzen zu ziehen“, erläutert DDr. Karl-Georg Heinrich, auf dem Gebiet der ästhetischen Chirurgie und regenerativen Medizin tätiger Arzt aus Wien, das große Potenzial der Behandlung mit körpereigenen Stammzellen.

Die aus dem Eigenfett gewonnenen Stammzellen eignen sich zur Regeneration geschädigter Knochen, Knorpel und Gelenke. Sie finden in der Behandlung von Sportverletzungen sowie von Gelenksverschleiß Anwendung, aber auch bei Verletzungen nach Unfällen, degenerativen Erkrankungen wie Arthrose und in der ästhetischen Medizin, etwa zur Verjüngung von Gesicht und Haut. Ein Vorteil dieser Therapien ist, dass eine örtlichen Betäubung des betroffenen Gewebes ausreicht und auf eine Vollnarkose verzichtet werden kann.

Weltweit ist die Ordination Clinic DDr. Heinrich® eines der wenigen Zentren für Therapien mit Stammzellen aus Eigenfett, denen laut medizinischer Studienlage ein hohes Erfolgspotenzial inne liegt. Stammzellen gibt es in allen Organen und Körpergeweben, eine besonders hohe Dichte findet sich im Fettgewebe. Für die Gewinnung von körpereigenen Stammzellen kann daher vorteilhafterweise auf Fett zurückgegriffen werden, das relativ leicht – mittels Fettabsaugung – zugänglich ist. Nach Isolierung und spezieller Aufbereitung der Stammzellen werden diese lokal in die betroffene Körperstelle injiziert oder intravenös verabreicht.

Der Eingriff mit körpereigenen Stammzellen erfolgt ambulant, wodurch die Mobilität der Patienten direkt nach dem Eingriff sichergestellt ist. In Kombination mit einer Stammzelltherapie bei Gelenksschäden sind Physiotherapie, spezielles Training, oder eine symptomatische Schmerztherapie sinnvoll.

Weitere Informationen: http://stammzelltherapie-wien.com/

Kontakt:
Ordination Clinic DDr. Heinrich®
Ansprechpartner: Herfried Wagner
E-Mail: info@ddrheinrich.com
Web: http://ddrheinrich.com/
Tel.: +43 1 532 18 01

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Kira Grünberger: Helfen Stammzellen aus Fett auch bei Querschnittlähmung?

Der tragische Fall unserer nach einem Unfall querschnittgelähmten österreichischen Sportlerin Kira Grünberger ging durch alle Medien. Mit viel Mut und Optimismus meistert sie seither ihr schweres Schicksal. Kürzlich traf ich sie bei der Gala Women of the Year Awards 2015, wo sie von Uschi Fellner-Pöttler eine verdiente Auszeichnung erhielt. Ich nützte die Gelegenheit, um ihr und ihrem Freund von einem hoffnungsspendenden Vortrag auf einem Stammzellkongress zu erzählen, den ich im Sommer 2015 in Cleveland (USA) besucht hatte:

Ein querschnittgelähmter Patient konnte nach mehreren hochdosierten Injektionen von körpereigenen Stammzellen wieder mit Hilfe von Krücken gehen. Darüber wurde auf diesem Kongress berichtet, der von weltweit führenden Medizinern und Forschern besucht wurde, um sich über die therapeutische Nutzung von Stammzellen auszutauschen. Beim behandelten Patienten zeigte sich infolge der Behandlung eine immense Regeneration der Nervenleitfähigkeit. Noch spricht man zwar nicht von einer vollständigen Heilung, sehr wohl aber von einer wesentlichen Linderung der Lähmungserscheinungen.

Es ist wichtig zu betonen, dass sehr hohe Stammzellmengen über einen längeren Zeitraum in mehreren Injektionsserien injiziert werden mussten, ehe sich plötzlich diese dramatische Besserung einstellte.

Weltweit sind mehr als zwei Millionen Menschen von einer Querschnittlähmung betroffen. Die Folge sind Lähmungen von Beinen und Armen sowie von Organen. Häufige Ursachen sind Verletzungen durch Sport und Unfälle. Die Zahl der Neuerkrankten nimmt weltweit besonders durch Sportunfälle kontinuierlich zu. Die Schäden an der Wirbelsäule führen zum Ausfall versorgender Nerven und damit zum Ausbleiben der Muskeltätigkeit.

Für Patienten mit Lähmungen ist es besonders wichtig, Beweglichkeit und Mobilität wiederzuerlangen und dadurch mehr Lebensqualität zu gewinnen. Stammzellen aus Eigenfett können offenbar dazu beitragen, die zugrundeliegende Verletzung zu heilen und die Symptome zu vermindern.

In meiner Ordination werden seit mehreren Jahren erfolgreiche Therapien mit Stammzellen aus dem körpereigenen Fett der Patienten durchgeführt. Mesenchymale Stammzellen aus Eigenfett sind durch verschiedene Mechanismen imstande, zu regenerieren. Auch Nervenleiden wie ALS oder Folgen von Diabetes wurden bereits erfolgreich mit Stammzellen behandelt, genauso wie Erkrankungen der Gelenke und Herz-Kreislauf-Probleme.

Die für die Stammzelltherapie benötigten autologen Stammzellen werden üblicherweise aus einer kleinen Menge Körperfett des Patienten extrahiert, die durch eine gewebeschonende Fettabsaugung mit Mikrokanülen gewonnen wird. Aus dem Fett werden in einem komplexen und aufwendigen Verfahren die enthaltenen Stammzellen isoliert. Die Stammzellen werden unmittelbar darauf entweder lokal in betroffene Areale oder Organe injiziert oder dem Körper mittels Infusion zugeführt. Die Stammzellbehandlung erfolgt ambulant unter schonender örtlicher Betäubung.

Obwohl wir grundsätzlich auch eine Stammzelltherapie wie jene, über die in Cleveland berichtet wurde, an Kira in meiner Ordination in Wien durchführen könnten, musste ich ihr leider raten, Hilfe im Ausland zu suchen. Wegen der in der EU seit 2013 geltenden Verbotsnormen dürfen wir die für derartige Behandlungen nötigen, im Labor expandierten, körpereigenen Stammzellen nicht therapeutisch verwenden. Argumentiert wird seitens der Behörden mit der „nicht ausreichenden Studienlage“ und mit der „Patientensicherheit“. Betroffene Patienten müssen trotz beeindruckender Studienerfolge ins ferne Ausland reisen, um unbeschränkten Zugang zu Therapien mit ihren körpereigenen (!) Zellen zu bekommen.

Natürlich ist dies eine schwer überwindbare Hürde für betroffene, mobilitätseingeschränkte Patienten wie Kira, die Heilung suchen. Ich bin aber überzeugt, der Druck seitens Patienten und Ärzte auf die Behörden in der EU wird mit jeder weiteren erfolgreichen Studie weiter wachsen und letztlich dazu führen, dass Behandlungen mit körpereigenen Stammzellen auch dann erlaubt sind, wenn die körpereigenen Zellen des Patienten im Labor vermehrt (= „expandiert“) wurden. Bemerkenswert: Die Ärzte, die beim MSC Cleveland über diese und andere erfolgreiche Studien berichteten, sind sich längst einig, dass die Therapie mit expandierten körpereigenen Stammzellen sicher ist.

Alle Gesundheitsbehörden in Europa, insbesondere die Swissmedic und die EMA, sind also aufgerufen, Patienteninteressen gegenüber finanziellen Interessen der Pharmainvestoren den Vorzug zu geben! Schließlich geht es um nicht weniger als das Recht auf den eigenen Körper und darauf, seine köpereigenen Zellen für Besserung und vielleicht sogar Heilung bei vielen sonst unheilbaren Leiden und Verletzungsfolgen einzusetzen, meint

Ihr DDr. Heinrich

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Behandlung von Haarausfall: Stammzellen oder PRP?

Ein Patient möchte zum Problem Haarausfall bei Männern wissen:

Was ist besser gegen androgene Alopezie? PRP oder Stammzellbehandlungen? Was ist der Grund für den Preisunterschied der beiden Haarbehandlungen?

Körpereigene Stammzellen sind wirkungsvoller, aber auch aufwendiger in der Aufbereitung und daher teurer. Im Rahmen der Stammzellbehandlung wird übrigens meist auch zusätzlich PRP (Platelet-Rich Plasma) gegeben.

Für eine Stammzelltherapie bei Haarausfall wird dem Patienten eine kleine Menge an Fett mittels schonender Mikrokanülen abgesaugt, das daraufhin zur Stammzellgewinnung herangezogen wird. Die aus dem Fett gewonnenen Stammzellen werden unmittelbar darauf in die Kopfareale injiziert, an denen der Haarwuchs gesteigert werden soll. Die Stammzellen induzieren die Bildung von Haarfollikeln, indem sie wachstumsfördernde Signale abgeben. Es handelt sich dabei um einen ambulanten Eingriff, der in lokaler Anästhesie stattfindet und zwischen 30 Minuten und 2 Stunden dauert.

Die ebenfalls ganz natürliche Wirkungsweise des PRP (Platelet-Rich-Plasma) Gewebshormonen, sogenannten „Wachstumsfaktoren“, die aus dem eigenen Blutplasma des Patienten stammen. Im ersten Schritt der Behandlung wird dem Patienten eine kleine Menge Blut abgenommen. Anschließend werden daraus isolierte wertvolle Blutplättchen in die Kopfhaut injiziert. Wichtiger Unterschied in der Wirkung zu einer einer Stammzellbehandlung ist die kürzere Wirksamkeit der PRP-Behandlung: Sie muss einmal pro Jahr wiederholt werden.

Beide Behandlungen, ob separat oder kombiniert durchgeführt, stellen in vielen Fällen eine natürliche Alternative zur aufwendigen und häufig nicht problemlosen Haartransplantation dar und tragen zur Wiederherstellung von dichtem und vitalem Haar bei.

Ihr DDr. Heinrich

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Stammzelltherapie bei Haarausfall: Studie bestätigt Wirkung

Wie Sie als Leser/in meines Blogs wissen, arbeiten wir in unserer Ordination in Wien schon länger mit Stammzelltherapie bei Haarausfall und konnten sehr ermutigende Ergebnisse erzielen.

Eine neue Studie aus den USA bestätigt nun, dass Männer und Frauen mit schütterem Haar zu Recht neue Hoffnung schöpfen können: Sie belegt die positive Wirkung von Stammzellen auf den Haarwuchs. Genetisch bedingter Haarausfall (Alopezie) war bis dato medizinisch gesehen eine große Herausforderung. Viele Patienten, die unter Haarverlust leiden, kann künftig eine aufwendige Einzelhaartransplantation, wie sie standardmäßig durchgeführt wurden, erspart bleiben.

Verantwortlich dafür sind therapeutisch breit nutzbare Eigenschaften der Stammzellen, die unter anderem neuen Haarwuchs bewirken. Die Stammzellen wurden aus dem Fettgewebe der Patienten gewonnen. Bei 9 von 10 Patienten konnte im Rahmen der US-Studie ein überaus zufriedenstellendes Ergebnis durch Injektion der Stammzellen in die betroffenen Bereiche erreicht werden: So kam es im Laufe eines halben Jahres je nach Stadium der Alopezie zu einem Anstieg der Haardichte um 17 bis 29 Prozent. Betroffenen Personen könnte durch eine solche Injektionstherapie sanft geholfen werden.

Auch bei uns wird dem Patienten zu Beginn eine kleine Menge an Körperfett mittels gewebeschonender Mikrokanülen abgesaugt. Die unmittelbar darauf aus dem Fett gewonnenen Stammzellen werden anschließend in betroffene Kopfareale injiziert. Die Stammzellen führen zu einer Neubildung von Haarfollikeln, indem sie wachstumsfördernde Signale abgeben. Der halb- bis zweistündige Eingriff erfolgt ambulant und unter lokaler Betäubung.

Eine weitere Möglichkeit zur Behandlung von Haarausfall ermöglicht Platelet-Rich-Plasma (PRP) aus dem Blut des Patienten. Mit der regenerativen Kraft von Blutplättchen (Thrombozyten) und Wachstumsfaktoren aus dem Blut kann der Haarwuchs angeregt werden. Diese Behandlung ist deutlich einfacher, als die Stammzelltherapie, ist aber nicht so wirksam und sollte einmal jährlich wiederholt werden.

Meist kombinieren wir beide Behandlungen, weil sich gezeigt hat, dass PRP die Aktivität von injizierten Stammzellen anregt. Diese therapeutische Synergie bewirkt dichteren und nachhaltigeren Haarwuchs.

Ihr DDr. Heinrich

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Dichte Augenbrauen und volles Haar mit Wachstumsfaktoren und Stammzellen

Buschige Brauen à la Cara Delevingne: Behandlung mit Wachstumsfaktoren und Stammzellen regt Haarwuchs an

Wien (18.11.2015) — Bisher galt es als besonders weiblich, die Augenbrauen zu zupfen und so fein wie möglich zu halten. Heute macht Topmodel Cara Delevingne buschige Augenbrauen zum Trend. Wer jahrelang Härchen gezupft hat, stellt meist fest, dass die Brauen nur noch dünn nachwachsen. Es gibt verschiedene neue Behandlungsarten, um Augenbrauen und Kopfhaar wieder Dichte zu verleihen: Haarfollikel-Wachstumsfaktoren (HFGF), Platelet-Rich Plasma (PRP), Prostaglandine und Stammzellen aus Körperfett.

„Stammzellen aus Fettgewebe und Wachstumsfaktoren, wie sie etwa aus Blut gewonnen werden können, unterstützen die Haarregeneration und haben das Potential, dünnen Augenbrauen und schütterem Haar zu neuem Wuchs zu verhelfen“, sagt DDr. Karl-Georg Heinrich, auf dem Gebiet der ästhetischen Chirurgie und regenerativen Medizin tätiger Arzt aus Wien. In seiner Ordination Clinic DDr. Heinrich® werden Wachstumsfaktoren und Stammzellen aus Eigenfett auch zur Hautregeneration und Faltenbehandlung eingesetzt.

Platelet-Rich Plasma, ein Konzentrat aus Wachstumsfaktoren und Thrombozyten (Blutplättchen), kann aus dem Blut des Patienten gewonnen werden. Die Wachstumsfaktoren werden mit Mikronadeln dort injiziert, wo sie Stammzellen aktivieren und Haarwachstum steigern sollen.

Stammzellen aus Körperfett besitzen beachtliche biologische Fähigkeiten, die sich auch bei der Haarwuchstherapie nutzen lassen. Die benötigten Stammzellen werden aus einer kleinen Fettmenge extrahiert, die ambulant mittels Fettabsaugung mit Mikrokanülen abgesaugt wird. Anschließend werden die Stammzellen in die Kopfhaut und im Bereich der Augenbrauen injiziert. So kann bestehendes Haar gestärkt und an den Haargrenzen der Wuchs neuer Haare angeregt werden.

Je nach Ausgangssituation können optimale Ergebnisse durch Kombination von Wachstumsfaktoren und Stammzellen erzielt werden. Eine Wiederholung der Haarwuchsbehandlung ist bei Bedarf nach einigen Monaten möglich. „Behandlungen mit Stammzellen und Wachstumsfaktoren könnten Patienten in vielen Fällen aufwendige Haartransplantationen ersparen“, so DDr. Heinrich.

Weitere Informationen: http://stammzelltherapie-wien.com/

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Wie werden die für viele Behandlungen benötigten Stammzellen gewonnen?

Ein Patient fragt bezüglich Behandlungen mit körpereigenen Stammzellen:

Ich interessiere mich für eine ‪Stammzellbehandlung. Könnten Sie mir in diesem Zusammenhang bitte mitteilen, auf welchem Wege die Stammzellen gewonnen werden?

Die für unsere Behandlungen benötigten Stammzellen werden aus dem eigenen Fett des Patienten isoliert. Dazu ist zu Beginn einer gewünschten Stammzellbehandlung eine Fettabsaugung notwendig, die sich durch die Verwendung von Mikrokanülen von einer herkömmlichen Fettabsaugung unterscheidet und dadurch deutlich gewebeschonender ist. Da Fettgewebe einen hohen Anteil an Stammzellen enthält, wird auf eine künstliche Vermehrung der Zellen verzichtet.

Bei der Therapie degenerativer Erkrankungen und zur Regeneration von Haut und Haar werden die Stammzellen entweder intravenös zugeführt oder lokal in die betroffenen Bereiche injiziert. Aufgrund ihres hohen biologischen Potentials haben Stammzellen aus Körperfett vielseitige Anwendungsbereiche: Gelenkprobleme wie Arthrose oder Verletzungen, verschiedene Erkrankungen der Organe oder Nervenleiden und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Soll an einer Körperregion neues Volumen hinzugefügt oder fehlende Substanz wiederhergestellt werden, etwa im Falle einer Brustvergrößerung, Brustrekonstruktion oder Povergrößerung, werden die Stammzellen vor der Injektion mit Eigenfett vermengt. Das stammzellangereicherte Eigenfett ist ein lebender Teil des Körpers und fühlt sich vollkommen natürlich an.

Ihr DDr. Heinrich

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Spitzensportler profitieren von Stammzellen

Stammzellen aus Fettgewebe als neue Behandlungsalternative bei Sportverletzungen

Wien (20.10.2015) — Einem amerikanischen Baseball-Profi wurde nach einer schwerwiegenden Sportverletzung bestehend aus einem Rotatorenmanschettenriss und angeschlagenem Ellbogen das Karriereende prognostiziert. Das Ergebnis einer Stammzelltherapie überraschte sogar den behandelnden Arzt – denn erst danach erreichte der Spitzensportler leistungstechnisch die Spitze seiner Karriere.

Behandlungen mit körpereigenen Stammzellen gewinnen derzeit auch im Sportbereich zunehmend an Bedeutung. Durch gezielte Verabreichung von Stammzellen in die betroffenen Areale können diese nicht nur zur Vorbeugung und Regeneration von sportinduzierten degenerativen Schäden, sondern auch zur Heilung von bereits bestehenden Verletzungen eingesetzt werden.

Die hohe Belastung, die dem Körper für sportliche Bestleistungen abverlangt wird, zieht oft schwere Folgen nach sich. Operative Behandlungen sind häufig nicht zufriedenstellend und nebenbei mit Schmerzen und aufwendiger Rehabilitation verbunden. Die Behandlung mit Stammzellen stellt somit sowohl für den Profi-, als auch den Hobbysportler eine schonendere Alternative mit dem Ziel der Regeneration dar und verhilft zu einer rascheren Heilung.

„Therapien mit Stammzellen aus Eigenfett können offenbar geschädigten Gelenken, Bändern und Muskeln wieder ihre ursprüngliche Funktionsfähigkeit zurückzugeben“, sagt DDr. Karl-Georg Heinrich, auf dem Gebiet der regenerativen und ästhetischen Medizin tätiger Arzt aus Wien. In seiner Ordination Clinic DDr. Heinrich® werden Stammzellen aus dem körpereigenen Fett der Patienten zur Therapie degenerativer Erkrankungen, Durchblutungsstörungen, Arthrose und Nervenleiden sowie zur Regeneration der Haut eingesetzt.

Behandlungen von Gelenkproblemen mit Stammzellen erfolgen ambulant unter örtlicher Betäubung. Nach einer schonenden Fettabsaugung mittels Mikrokanülen werden aus der kleinen Menge an gewonnenem Fett in einem aufwendigen Verfahren Stammzellen extrahiert und anschließend beim betroffenen Gelenk injiziert oder systemisch mittels Infusion zugeführt. Im Falle einer intravenösen Verabreichung finden die Stammzellen eigenständig ihren Weg zu den reparaturbedürftigen Stellen. Bei Bedarf ist eine Wiederholung der Behandlung sinnvoll.

Die Verwendung von Stammzellen aus dem Fettgewebe hat gegenüber den Stammzellen aus dem Knochenmark den Vorteil, dass sie im menschlichen Körper zur Genüge vorhanden sind und somit auf eine künstliche Vermehrung der Zellen im Labor verzichtet werden kann.

„Rechtzeitige Stammzellbehandlungen von degenerativen Schäden, sei es an Gelenken, Knorpeln oder im Muskelgewebe, können vielleicht einmal Operationen und langwierige Rehabilitationstherapien einsparen helfen“, meint DDr. Heinrich. „Trotzdem sind noch viele Studien nötig, etwa um zu zeigen, warum diese Therapie bei manchen Patienten besonders, bei anderen weniger erfolgreich ist.“

Weitere Informationen: http://stammzelltherapie-wien.com/

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Ordination Clinic DDr. Heinrich®
Ansprechpartner: Herfried Wagner
E-Mail: info@ddrheinrich.com
Web: http://ddrheinrich.com/
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Welche Stammzellentherapien sind in der EU erlaubt?

Ein Patient fragt zu Therapien mit Stammzellen:

Ich habe der Presse entnommen, dass in der Bundesrepublik Deutschland nicht alle theoretisch möglichen Formen der ‪Stammzellenbehandlung erlaubt bzw. zulässig sind, stimmt dies?

Ja, diese Information ist korrekt. Erlaubt sind in der EU – und damit in Deutschland – zurzeit nur Behandlungen, bei denen die Stammzellen aus dem Körper des/der Patienten/in isoliert und unmittelbar darauf wieder demselben/derselben Patienten/in verabreicht werden, z.B. durch lokale Injektion in betroffene Gewebe und Organe oder systemisch mittels Infusion.

In unserer Ordination bieten wir ausschließlich diese zulässigen Formen der Stammzellentherapie zur Behandlung von Gelenkserkrankungen, von Erkrankungen der Organe, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bei bestimmten Nervenleiden und zur Regeneration von Gewebe, Haut und Haar an. Die für die Therapie benötigten Stammzellen werden aus einer kleinen Menge Körperfett des/der Patienten/in gewonnen. Diese Behandlungen erfolgen ambulant in örtlicher Betäubung.

Bei anderen Arten der Therapie gibt es rechtliche Hindernisse in der EU. Dazu zählen unter anderem Behandlungen mit Stammzellen von Spendern bzw. mit embryonalen Stammzellen (ES-Zellen) sowie die Veränderung von körpereigenen Zellen bzw. Stammzellen durch Reprogrammierung, z.B. induzierte pluripotente Stammzellen (iPS-Zellen), oder künstliche Vermehrung. Diese Therapien dürfen nur außerhalb der EU in manchen Ländern durchgeführt werden.

Ihr DDr. Heinrich

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Helfen Stammzellen bei Hallux und Hammerzehe?

Eine Patientin mit Problemen der großen Zehen schickt uns folgende Fragen:

Ich leide an Hallux rigidus im Endstadium. Können da die Stammzellen überhaupt andocken? Außerdem bin ich 55 Jahre alt. Kann sich in meinem Alter der Knorpel überhaupt regenerieren?

Stammzellen können in der Regel in jedem Alter und Krankheitsstadium zu einer Besserung verhelfen. In welchem Ausmaß diese Besserung ausfällt, ist natürlich auch vom Krankheitsverlauf und dem Stadium abhängig.

Bei Hallux rigidus handelt es sich um eine Arthrose des Großzehengelenks, während beim sogenannten Hallux valgus eine Fehlstellung der großen Zehe vorliegt. Die Hammerzehe – auch Krallenzehe genannt – besteht in einer permanenten Beugestellung der betroffenen Zehe. Diese Gelenkserkrankungen werden vor allem durch ungeeignetes Schuhwerk verursacht und schränken aufgrund der damit verbundenen Schmerzen oft die Mobilität stark ein.

Im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie zu Gelenksbehandlungen mit körpereigenen Stammzellen aus Fettgewebe konnten eine Schmerzreduktion, gesteigerte Mobilität und damit eine Verbesserung der Lebensqualität festgestellt werden. Auch eine mögliche Regeneration des Knorpels infolge der Stammzellbehandlung wird diskutiert.

Derartige Gelenkprobleme werden bis dato je nach Ursache etwa mit Gewichtsabnahme, Physiotherapie, speziellem Training und in stark fortgeschrittenem Stadium oft durch Implantation eines künstlichen Gelenks behandelt, das aber ein natürliches Gelenk nie ersetzen kann.

Gelenksbehandlungen mit Stammzellen, wie wir sie in unserer Ordination anbieten, führen zur Symptommilderung und können möglicherweise durch Regeneration des Gelenksknorpels auch die Ursache behandeln.

Die für die Therapie von Gelenken benötigten Stammzellen werden aus dem Eigenfett des/der Patienten/in gewonnen, das schonend mit Mikrokanülen abgesaugt wird. Die Stammzellen werden unmittelbar nach der Extraktion im Bereich des betroffenen Gelenks injiziert oder als Infusion verabreicht. Die Behandlung erfolgt ambulant unter örtlicher Betäubung, sodass der/die Patient/in nach dem Eingriff mobil und ein stationärer Aufenthalt überflüssig ist.

Ihr DDr. Heinrich

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